“Solidarität mit Kuba! – Antifaschismus ist international”

am Dienstag, 13. Oktober, 18 Uhr

im Veranstaltungszentrum “Rotation” in den ver.di-Höfen, Goseriede 10, 30159 Hannover

Übersetzung spanisch-deutsch: JA

Eintritt frei

Kuba befindet sich seit Januar 2026 in einer seine Existenz bedrohenden Situation. Durch die totale US-Blockade darf kein Öl mehr nach Kuba geliefert, weil die US-Präsident Trump dies Ende Januar per Dekret entscheiden hat. Das dies völkerrechtswidrig ist, ist bekannt und wird von Regierungen vieler Länder verurteilt, auch von der Vollversammlung der Vereineten Nationen. Leider bliebt dies bisher folgenlos und so ist die kubanische Bevölkerung zum Überlebenskampf verurteilt. Der permanente Energiemangel hat dramatische Folgen für das gesamte Leben aller im Land. Dies bleibt in unsere tagespolitischen Berichterstattung jedoch weitgehen ausgeblendet. Wie sich dies konkret auf alle Lebensbereiche auswirkt und wie die aktuelle Situation sich entwickelt, darüber können wir mit zwei kubanischen Gästen

Auf Einladung des Netzwerk Cuba e.V. befinden sie sich auf einer kurzen Rundreise in unserem Land. Wir konnten sie für den 13. Oktober für eine Veranstaltung in Hannover gewinnen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird auch kurz über aktuell laufende Solidaritätsprojekte und Kampagnen zur Beschaffung und Lieferung von Solar-Anlagen nach Kuba für unterschiedliche Einrichtungen dort informiert.

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung von:

  • Cuba si Hannover
  • VVN – BdA Hannover
  • Rote Hilfe e.V.
  • Proms e.V. Hannover
  • IGM Jugend Hannover
  • Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V., Region Hannover
  • Initiative GewerkschafterInnen für Kuba

siehe auch:

https://gewerkschafterinnen-fuer-kuba.org

Kuba im Würgegriff

Durch die völkerrechtswidrige US-Intervention in Venezuela am 2. Januar 2026 trifft die Trump-Regierung den wichtigsten Lebensnerv Kubas: die Energieversorgung mit venezolanischem Erdöl. Trump dreht Kuba den Öl-Hahn zu. Seine Exekutivanordnung vom 29. Januar 2026 hat die Situation weiter verschärft: Jede Öllieferung durch Dritte nach Kuba wird mit Strafzöllen sanktioniert oder durch die US-Marine verhindert. Die totale Energieblockade, die mit weiteren Sanktionen

Hier sind die Gründe

Die USA haben Kuba seit Januar 2026 mit einer illegalen Energieblockade belegt, welche die Öllieferungen an Kuba unter anderem von Venezuela blockiert. Ohne ausreichende Ölversorgung kann Kuba nicht genug Strom generieren, was zu einer tiefen Krise für medizinische Versorgung und Nahrungsmitteltransport führt. Diese Politik trifft Kuba hart, da es auf importierte Energien angewiesen ist, was auch zu sozialen und wirtschaftlichen Nöten führt. Die USA geben meist politische oder ökonomische Interessen als Grund, doch die Auswirkungen sind menschenrechtswidrig. Internationale Solidarität kann diese Krise lindern, indem man Kuba durch Spenden für Solaranlagen hilft, um selbstständiger zu werden und weniger abhängig von Ölimporten zu sein.

SPENDEN: Netzwerk InterRed Cooperación e.V. // STICHWORT: Solar.Soli.Gewerkschaft // Bank fürSozialwirtschaft // DE15370205000007 6002 00 // 👀 Jede persönliche Spende ist bis zu einer Höhe von 300 Euro auch ohne Spendenbescheinigung steuerlich absetzbar!

Artikel dazu: »Unblock Cuba«

Was heißt Kuba-Solidarität für einen Gewerkschafter?

Arbeiter und DGB-Mitglieder sind bereit, sich mehr als bisher für das kubanische Volk zu engagieren, sagt Andreas Nolte

https://www.jungewelt.de/artikel/529910.unblock-cuba-was-hei%C3%9Ft-kuba-solidarit%C3%A4t-f%C3%BCr-einen-gewerkschafter.html

“Auf dem Gewerkschaftstag der IG Metall 2023 wurde ein Beschluss verabschiedet, der auch ein Ende der US-Blockade Kubas fordert. Weshalb braucht es die im März dieses Jahres gegründete Gruppe »Gewerkschafter:innen für Kuba«?

Wir wollen, dass der Gedanke der internationalen Solidarität wieder stärker in unseren Gewerkschaften verankert wird. … … …

… Ich erlebe bei den betrieblichen Kollegen sowie bei den Funktionären der IG Metall inzwischen regelmäßig, dass auch hier Offenheit für das Thema und auch die Bereitschaft, zu spenden, bestehen. Das trifft auch auf andere Gewerkschaften zu: Bei der IG BAU gibt es schon länger einen Beschluss dazu, dass tatkräftig Solidaritätsarbeit geleistet werden soll. Und dafür haben wir im März die Gewerkschaftsinitiative für Kuba gegründet, bundesweit. Da sind die IG Metall, die IG BAU, die EVG, die NGG und Verdi im Unterstützerkreis dabei. Wir sind seit der Gründung auch bundesweit stets gewachsen. … … …

… Unsere Spendenkampagne »Mehr Solarenergie für Kuba – jetzt!« ist im vollen Gange. Aktuell haben wir über 80.000 Euro gesammelt. … … …