Ein Aufruf, siehe auch: https://www.instagram.com/alle.antifa/?igsh=Y3E2OGhnc2IycTk2
Am 22. Januar 2026 wird in Budapest das Urteil im Verfahren gegen die angeklagten Antifaschist*innen erwartet. Eine Woche zuvor, am 15. Januar 2026, rufen wir zu bundes- und europaweiten Aktionen vor ungarischen Botschaften und Konsulaten auf.
Maja ist seit über 530 Tagen in Ungarn inhaftiert und wird in einen schon vor der Inhaftierung begonnenen politischen Schauprozess angeklagt. Ungarn ist bekannt für systematische Rechtsstaatlichkeitsdefizite, politische Willkür und unmenschliche Haftbedingungen. Maja berichtete in Briefen von Langzeiteinzelhaft und Isolation, ständiger Überwachung, kaum sozialer Kontakte, mangelhafte Hygiene und eingeschränkte medizinische Versorgung. Dass Maja dorthin ausgeliefert wurde, ist ein Skandal.
Das bevorstehende Urteil ist eine Zäsur, nicht nur für Maja, es kann die rechtliche Grundlage für weitere Auslieferungen nach Ungarn bilden.
Darum schliesst euch unserer Kampagne für die sofortige Rücküberstellung Majas und Freiheit für alle angeklagten Antifaschist*innen an. Tragt mit uns die Forderung erneut in die breite Öffentlichkeit und auf die Strasse. Unterstützt uns dabei, den Druck auf die zuständigen Politiker:innen wieder aufzubauen, organisiert Protest und lasst den Angeklagten eure Solidarität spüren. Wir geben keine Ruhe!
Wir lassen die Angeklagten nicht allein. Wir fordern menschenwürdige Haftbedingungen und Majas umgehende Rückkehr. Wir protestieren gegen die ungarische Justiz und die staatsübergreifende Repression. Freiheit für alle Angeklagten und Gefangenen!
Aktionstag: Mittwoch, 15. Januar 2026
Überall
* Kundgebungen vor ungarischen Botschaften und Konsulate
* Mahnwachen, Demonstrationen, kreative Protestforme
* Öffentlichkeitsarbeit, Redebeiträge, Solidaritätsaktione
Egal wo – lasst uns sichtbar sein, laut sein, gemeinsam Druck machen.
Organisiert euch lokal. Kommt zahlreich. Bringt Freund*innen mit.
Siehe auch: