Polizei als politischer Akteur?! Podiumsdiskussion |28.01.2017 | 19 Uhr | Pavillon | Lister Meile 4 Hannover

Im aktuellen politischen Diskurs werden immer mehr Stimmen laut, die fordern der Polizei als Behörde mehr Rechte zuzugestehen und mit mehr Mitteln sowie mehr Personal auszustatten. Gleichzeitig überschreitet die Polizei und ihre Beamt*innen bereits jetzt oftmals ihre Verfassungsmäßigen Rechte und handelt nicht selten als quasi-politischer Akteur innerhalb der Gesellschaft, der eigene politische Vorstellungen in Aussagen und Handlungen deutlich erkennen lässt.
Als ein Teil dieses Handelns müssen wohl rassistisch und anders motivierte Polizeigewalt gelten, werden immer wieder ebensolche Übergriffe öffentlich - ohne, dass diese wirkliche Konsequenzen für die Täter*innen in Uniform sowie die Polizei als Ganzes nach sich ziehen würden.
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Vertreter*innen verschiedener Gruppen und Initiativen, die sich entweder mit der Polizei als Institution beschäftigen oder sich im Alltag in der aktiven Auseinandersetzung mit der Staatsgewalt befinden, Einschätzungen austauschen und über Perspektiven einer linken Bewegung im Umgang mit dieser diskutieren.

Podiumsgespräch über die Polizei als politischen Gesellschaftsakteur und rassistische sowie anderes motivierte Polizeigewalt mit Vertreter*innen verschiedener Gruppen und Initiativen, die sich entweder mit der Polizei als Institution beschäftigen oder sich im Alltag in der aktiven Auseinandersetzung mit der Staatsgewalt befinden.

 

Die Veranstaltung ist Teil einer Veranstaltungsreihe zur Mobilisierung zur Demo "Oury Jalloh - Kein Einzelfall, Kein Einzeltäter" am 7. Januar 2017 in Dessau.

Gemeinsam Organisiert von AGH - Antifaschistische Gruppe Hannover, Fast Forward Hannover, Interventionistische Linke Hannover und Rote Hilfe OG Hannover